Laden Sie die Abrechnungsdatei hoch, die Sie ohnehin aus Seller Central bekommen. Kontor macht daraus einen sauberen Buchungsstapel, den Ihre Steuerberatung annimmt - mit korrekten Monatsabgrenzungen und einem Abgleich gegen die Bankgutschrift.
Alle zwei Wochen dieselbe Arbeit - und am Ende passt die Auszahlung trotzdem nicht zur Buchhaltung.
Kontor braucht keinen Zugriff auf Ihr Amazon-Konto. Sie laden die Datei hoch, die Sie schon heute herunterladen dürfen.
Berichte → Zahlungen → Alle Abrechnungen → „Flat File V2 herunterladen“. Eine Datei, ein Klick.
Kontor rechnet jede Zeile gegen die von Amazon ausgewiesene Auszahlung. Stimmt es nicht auf den Cent, sehen Sie die Differenz sofort - statt sie später zu suchen.
DATEV-Format, SKR03 oder SKR04, ein Stapel je Kalendermonat. Auf Wunsch inklusive Auszahlungsbuchung, damit das Verrechnungskonto auf 0 aufgeht.
Eine falsch gebuchte Gebühr fällt oft erst bei der Betriebsprüfung auf. Deshalb ist Kontor an den entscheidenden Stellen lieber unbequem.
Taucht eine Gebührenart auf, die Kontor nicht kennt, wird sie nicht stillschweigend weggelassen und nicht geraten. Sie ordnen sie einmal zu - danach gilt das für jede weitere Abrechnung.
Hinter jedem Betrag stehen die konkreten Zeilen aus Ihrer eigenen Amazon-Datei - mit Bestellnummer, SKU und Datum. Ihre Steuerberatung kann jede Buchung zurückverfolgen.
Läuft ein Abrechnungszeitraum über den Monatsletzten, erzeugt Kontor zwei getrennte Stapel. Dezemberumsätze bleiben im Dezember - auch wenn Amazon erst im Januar auszahlt.
Amazon-Buchhaltung für DATEV ist kein leerer Markt – es gibt etablierte Anbieter, und DATEV selbst bietet einen Zahlungsdatenservice für Amazon an. Kontor unterscheidet sich in drei Punkten, die nichts mit dem Funktionsumfang zu tun haben:
Stand: September 2026. Alle Angaben zu Fremdanbietern stammen aus deren öffentlich zugänglichen Anbieterseiten (verlinkt) und werden unverändert wiedergegeben – Herstellerangaben, ohne Gewähr. Leistungsumfang und Preise der genannten Anbieter können sich geändert haben; maßgeblich ist stets die Angabe des jeweiligen Anbieters.
Tabelle seitlich scrollbar →
| Lösung | DATEV-Buchungsstapel | Amazon-Zugang | Preis (Anbieterangabe) | Umfang |
|---|---|---|---|---|
| Amainvoice | Ja | SP-API-Anbindung | pauschal 43 €/Mon. bis 200 Belege, darüber mengenabhängig | Amazon-Buchhaltung inkl. Rechnungen, OSS, Intrastat |
| DATEV Zahlungsdatenservice für Amazon | Ja | über DATEV / Ihre Kanzlei | ab 1,36 €/Mon. | Übernahme der Amazon-Umsätze ins DATEV-Rechnungswesen |
| Taxdoo | Ja | Anbindung erforderlich | 49–399 €/Mon. | Umsatzsteuer-Compliance-Suite |
| Xentral | Ja | Anbindung erforderlich | ab 99 €/Mon. | ERP, Auftragslimit im Einstiegstarif |
| A2X | Nicht angeboten | Anbindung erforderlich | ab 29 USD/Mon. | Laut Anbieter: Xero, QuickBooks, NetSuite |
| Excel von Hand | Nein | Datei-Download | Ein Abend alle 14 Tage | – |
| Kontor | Ja | Datei-Upload, kein Kontozugriff | geplant ab 29 €/Mon. zzgl. USt | Genau diese eine Aufgabe, auch selbst hostbar |
Eine Stunde Ihrer Steuerberatung kostet mehr als ein Monat Kontor.
Geplante Preise, alle Angaben zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Kontor richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne des § 14 BGB. Ein Erwerb ist derzeit nicht möglich; die ersten Testkunden nutzen Kontor kostenlos.
Die Fragen, die eine Steuerberatung als Erstes stellt.
Nein. Kontor liest ausschließlich die Abrechnungsdatei, die Sie selbst in Seller Central herunterladen. Es gibt keine API-Anbindung, keine Freischaltung durch Amazon und keine gespeicherten Zugangsdaten.
Kontor erzeugt einen EXTF-Buchungsstapel im DATEV-Format: Windows-1252, 125 Spalten, Beträge positiv mit Soll/Haben-Kennzeichen. Der Generator wird byteweise gegen einen echten DATEV-Export getestet.
Ehrlich gesagt: das ist ein sehr starker Hinweis, aber kein Ersatz für einen echten Importtest. Testen Sie den ersten Stapel mit Ihrer Steuerberatung - genau dafür ist die erste Abrechnung kostenlos.
Der Export wird gesperrt. Sie sehen die Position mit Betrag und Zeilennummer und ordnen sie einem Konto zu. Diese Zuordnung merkt sich Kontor dauerhaft, auch für alle künftigen Abrechnungen. Weggelassen oder geraten wird nichts.
Ja. Tragen Sie den jeweiligen Steuersatz und das gewünschte Erlöskonto einmal in den Einstellungen ein - Kontor bucht diese Umsätze dann getrennt von den Inlandsumsätzen. Solange ein Satz nicht hinterlegt ist, wird der Umsatz blockiert statt fälschlich als Inlandsumsatz gebucht.
Welches Konto je Land richtig ist, entscheidet Ihre Steuerberatung - dafür gibt es in Deutschland keinen einheitlichen Standard. Eine OSS-Meldung erstellt Kontor nicht.
Kontor läuft als einzelner Container mit einer SQLite-Datei. Sie können es auf einem deutschen Server betreiben oder komplett selbst hosten - dann verlassen Ihre Umsatzdaten Ihr Haus nie. Jede Instanz ist passwortgeschützt, die Sitzung läuft ausschließlich über ein HttpOnly-Cookie.
Für keine einzige Zahl. Einlesen, Zuordnen, Rechnen und Exportieren sind vollständig deterministisch: dieselbe Datei ergibt immer denselben Buchungsstapel. Bei Buchhaltung ist Reproduzierbarkeit wichtiger als Cleverness.
Kontor ist gebaut und läuft. Jetzt suchen wir die ersten Verkäufer und Steuerberatungen, die es an echten Abrechnungen testen. Sagen Sie kurz, wie Sie heute buchen - wir melden uns persönlich.
Lieber direkt schreiben? antonino.grasso.it@gmail.com